Das Ende der Allmende

Mittlerweile ist  in der Reihe Studien zur Ortsgeschichtsforschung im Landkreis Starnberg ein Band zu Allmenden. Gemeinschaftsgut und Nutzungsrechte erschienen (und auch in der Süddeutschen Zeitung besprochen worden), der die Vorträge einer Arbeitstagung im letzten Jahr in Andechs wiedergibt.. Ich hatte einen Beitrag beigesteuert und dabei  besonders auf das Ende der Allmende und auf den Zusammenhang mit dem epochalen wirtschaftshistorischen Umbruch abgehoben, den Polanyi The Great Transformation nennt. Aus dem längeren Text gebe ich hier nur diesen Abschnitt wieder: Weiterlesen „Das Ende der Allmende“

Wissensallmenden

Wissensallmenden oder Creative Commons sind, anders als physische Allmenden gerade nicht durch Unvermehrbarkeit ausgezeichnet. Für sie gilt umgekehrt, dass sie, wenn sie einmal geschaffen sind, heutzutage mit großer Leichtigkeit vermehrt bzw. kopiert werden können. Damit entfällt letztlich auch die Rivalität. Anders als beim Apfel kann ein Buch oder seine billige elektronische Kopie von mehreren gelesen werden. Hier ist gerade die in Zeiten der Digitalisierung prinzipiell unbegrenzte Vermehrbarkeit Anlass, den Begriff der Allmende auf diesen Bereich zu übertragen, nämlich unbegrezten Zugang für Freie Software, Creative Commons (Künstlerische und wissenschaftliche Texte, Musik, bildende Kunst), Saatgut und Medikamente zu fordern und für ihre Produzenten andere Entgeltformen zu entwickeln. Weiterlesen „Wissensallmenden“