Allmendaufhebung

Mindestens so spannend wie die Allmende selbst sind ihr Ende, die Allmendaufhebung, und die Gründe dafür.  Auf den ersten Blick scheint es ja eine Folge des (wissenschaftlichen und sonstigen) Fortschritts gewesen zu sein. Als extensive Form der Landwirtschaft geriet sie in Misskredit zugunsten der „fortschrittlichen“ intensiven Landwirtschaft mit Stallhaltung, Kunstdünger etc. Das Ende der Allmende lag nahe bei Liebigs Erfindung der künstlichen Mineraldüngung. Aber, wie heute bei der Gentechnologie, sind die technischen Veränderungen eingebettet in wirtschaftliche und politische. Weiterlesen „Allmendaufhebung“

Tragik und Verfassung der Allmende

Die gesamte Kritik an der Allmendewirtschaft wird im Begriff der „Tragedy of the Commons“ zusammengefasst, den Hardin 1968 prägte. Heute wird er im Kontext neoliberaler Argumentation benutzt. Hardin selbst war aber als Malthusianer eher für mehr Regelung als für Liberalisierung. Zudem könnten wir ihn heute zu den Wachstumskritikern rechnen. Weiterlesen „Tragik und Verfassung der Allmende“

Neue Allmenden

Umwelt und Wissen als (sehr unterschiedliche) neue Allmenden

Volkswirtschaftlich sind Allmendegüter unreine öffentliche Güter, Anders als bei reinen ist Rivalität gegeben, d. h. die Nutzung durch einen ver- oder behindert die Nutzung durch andere, aber ein Ausschluss von der Nutzung ist nicht möglich. Freilich ist das eine schematische Einordnung in eine primär marktwirtschaftliche Begrifflichkeit, die dem Allmendegedanken so fremd ist wie dieser ihr. Weiterlesen „Neue Allmenden“