Templates für Annotationen

Auf dem TEI-Kongress war ich fleißig und habe noch ein zweites Referat „Template Based Analysis“ gehalten – in einem Workshop von Dietmar Seipel zum Thema „Analysing Electronic Dictionaries with TEI“.

Templates sind Textschablonen, vergleichbar Formularen. In ein festes Textgerüst sind Leerstellen eingebaut, die manuell oder z.B. aus Datenbanken automatisch ausgefüllt werden. Sie sind wichtig, weil sie Arbeitsteilung und -strukturierung ermöglichen. Sie sind interessant, weil sie ineinander verschachtelt werden und so komplexe Strukturen erzeugen können, wie schön an Kochrezepten (Bild) zu sehen ist. Die Idee ist, sie nicht nur für die Erzeugung von Texten, sondern auch für ihre Analyse einzusetzen, auch hier mit dem Ziel besserer Arbeitsteilung.

An den in Template-Sprachen enthaltenen speziellen Tags für die Leerstellen/Variablen stören sich die üblichen Markupeditoren. Das wird durch attributorientierte Template-Sprachen vermieden. Template-Sprachen unterstützen die für Templates wichtigsten Strukturen, z.B. auch listenartige Strukturen. Ähnliches geschieht auch in der Werkzeugen zur Analyse von Wörterbüchern in dem Würzburger Wechselwirkungsprojekt. Vielleicht können Templates hier auch eine benutzerfreundliche Arbeitsteilung ermöglichen.

Die Folien tragen nicht viel zum Verständnis bei, weil sie nur Anschauungsmaterial, und nicht den Inhalt zeigen – aber eben auch das Rezept für Lachs mit Pflaumenkompott …

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